Teile unter Druck

Der maximal zulässige Arbeitsdruck der Pumpe unter härtesten Arbeitsbedingungen kann vom Hersteller klar definiert werden. Der maximal zulässige Arbeitsdruck der Pumpe darf unter keinen Umständen den Druck der Pumpenflansche überschreiten.

Bei Pumpen nach IS0 2858 ist folgendes zu beachten:

  • A) Der anfängliche Auslegungsdruck der Pumpe muss, wenn die Pumpe aus Gusseisen, unzerbrechlichem Gusseisen, Kohlenstoff und Edelstahl besteht, mindestens dem 16-fachen Druck bei 20 Grad Celsius standhalten.
  • b) Für Materialien, deren Zugfestigkeit das 16-fache des Nenndrucks nicht zulässt, sollte die Nenntemperatur/der Nenndruck entsprechend der Nennbelastungstemperatur für das Material angepasst und vom Hersteller/Lieferanten klar angegeben werden.

Die Druckschalen, einschließlich der Wellendichtungsposition und der Dichtungsendplatte, müssen eine Materialstärke haben, die geeignet ist, dem Druck standzuhalten und den Ausfall unter dem maximal zulässigen Druck bei Betriebstemperatur zu begrenzen. Das Gehäuse muss für hydrostatische Druckprüfungen bei Umgebungstemperatur geeignet sein. Sofern vom Kunden gefordert, müssen die druckführenden Teile einen zulässigen Verschleißbereich von 3 mm aufweisen. Die in Druckteilen verwendeten Materialien hängen von der Art der gepumpten Flüssigkeit und der Pumpenanwendung ab.